Das Tinnitus-Hilfe-Forschungs- und Therapiezentrum der Praxis Dr. med. Hans Greuel in Meerbusch - Meererbusch

Die Biomentale Therapie

ist eine um sensorische und sensomotorische Übungsbehandlungen erweiterte kognitive Verhaltenstherapie mit tiefenpsychologisch fundierten und organsuggestiven Anteilen.

Mit Verhaltenstherapie (VT) wird ein Spektrum von Methoden im Fachgebiet der Psychotherapie bezeichnet. Diesen ist trotz zahlreicher Unterschiede hinsichtlich theoretischer Annahmen und praktischer Methoden gemeinsam, dass sie das Modell der klassischen Konditionierung als zentral für die Abläufe in der menschlichen Psyche bewerten. Ein weiteres Merkmal verhaltenstherapeutischer Verfahren ist die Hilfe zur Selbsthilfe für den Patienten. Im Mittelpunkt einer dieser Methoden, der Biomentalen Therapie, steht, dem Patienten nach Einsicht in Ursachen und Entstehungsgeschichte seiner Störungen im Hör- und Gleichgewichtsorgan Methoden an die Hand zu geben, die ihn ermächtigen sollen, diese zu beseitigen und nicht nur zu akzeptieren.

Die meisten unserer Patienten sind Rationalisten, oft aus den Bereichen des Ingenieurwesens oder Pädagogen. Deshalb werden logisch-rationale Erläuterungen verlangt. Diese hören sich allerdings komplizierter an, als sie eigentlich sind. Die Anwendungen sind denkbar einfach und von jedem wirksam durchführbar.

In der Biomentalen Therapie bzw. in den Biomentalen-Therapie-Einzelbehandlungen » werden über die Sinnesorgane ganz bestimmte Reize und Informationen (Organ-Codes) ins Gehirn weitergeleitet, dort verarbeitet und abgespeichert. Einige Reize und Informationen wurden von Dr. med. Hans Greuel vor mehr als 30 Jahren bei einem akuten Hörsturz rein durch Zufall einem Betroffenen vermittelt. Als sie spontan wirkten, wurde diese "Behandlung" auch an anderen akut erkrankten Patienten durchgeführt. Auch bei ihnen wirkte sie sofort. Wurden diese Informationen und Reize leicht verändert, funktionierte die Behandlung nicht mehr. Es entstand auf diese Weise eine komplexe Informations- und Reiz-Rezeptur im Rahmen der Biomentale Therapie, die damit einzigartig ist.
In der Biomentalen Therapie geht es nicht nur darum, die durch störungsbedingtes Verhalten erlernten und konditionierten körperlichen Reaktionen (Symptome, Beschwerden) zu verlernen, also wieder zu beseitigen (dekonditionieren), sondern auch um eine systematische Desensibilisierung gegen erneutes störungsbedingtes Verhalten und seiner körperlichen Folgen zu erreichen.

Verhaltenstherapeutische Verfahren basieren ursprünglich auf der Lerntheorie. Die Grundidee ist, dass störungsbedingtes Verhalten erlernt wurde und auch wieder verlernt werden kann. In der Biomentalen Therapie sollen auch die durch störungsbedingtes Verhalten erworbenen körperlichen Reaktionen (z.B. Verspannungen) wieder verlernt werden.
Im ersten Teil der Behandlung (5 Tage) geht es unter Anderem darum, die notwendigen Informationen (optische, akustische und haptische Reize im Rahmen von Ruhebehandlungen) zur reflektorischen Verbesserung der Ohrdurchblutung, Nacken- und Kieferentspannung und Schleimhautabschwellung dem Gehirn als Heilreflexe (Healing-Codes) zuzuführen.

Zur Verhaltenstherapie gehört auch die systematische Desensibilisierung. Dabei wird ein stressantagonistisches Verhalten mit den bereits erlernten "Heilreflexen" eingeübt.
Im zweiten Teil der Behandlung (5 Tage) geht es u.A. darum, diese Heilreflexe abzuspeichern bzw. zu konditionieren, d.h. dauerhaft "ins Gehirn zu programmieren", um damit die gestörten Reaktionsmuster (Störreflexe), die z.B. zum Tinnitus geführt haben und immer wieder führen würden, zu löschen (dekonditionieren). Als Verhaltenstechniken im Sinne einer Desensibilisierung dienen die Heilreflexe gleichzeitig dazu, zukünftige Anspannungen bzw. Störreflexe vermeiden zu können, indem man spontan und besonders in Stresssituationen eine gewisse Dickfelligkeit (stressantagonistisches Verhalten) aufzubauen lernt.
Im dritten Teil der Behandlung wird in Einzelterminen in Meerbusch bei Düsseldorf oder in Form von Telefonaten ("Telemedizinische Behandlungen"), die in größeren Abständen stattfinden, die unbedingt notwendige Verlaufskontrolle durchgeführt, um häufig vorkommende Fehler zu korrigieren und damit den gewünschten Behandlungserfolg zu sichern und zu stabilisieren.

Bei entsprechendem Bedarf (Konflikte) finden bereits vereinzelt vorher aber besonders im dritten Teil der Behandlung tiefenpsychologisch fundierte Gespräche statt - unter dem Schutz (vor Symptomverstärkung) des Biomentalen Trainings. Das Vorgehen im Rahmen der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie bei Patienten mit Tinnitus, Hörsturz oder Morbus Menière bedarf ganz besonderer Umsicht.
Neben allen positiven Eigenschaften aber auch gleichzeitig anstrengenden und erschöpfenden Fähigkeiten wie Gewissenhaftigkeit, Pflichtbewußtsein, Genauigkeit, Aufnahmefähigkeit etc. haben Hörsturz-, Tinnitus- und M.Menière-Betroffene auch eine problematische Eigenschaft, die auch die Biomentale Therapie gefährden könnte. Das ist die Ungeduld.

Ich stehe Ihnen persönlich zur Verfügung und freue mich auf Ihren Besuch!

Ihr Dr. Hans Greuel & das Praxisteam

Biomentale Therapie Einzelbehandlungen Moerser Str. 100 / 40667 Meerbusch-Büderich
Rufen Sie uns an unter: 02132 9958995
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Bibliotherapie
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