Die Tinnitus-Hilfe der Praxis Dr. Greuel in Meerbusch - Meererbusch

BOTOX® gegen Tinnitus
Originaltitel des amerikanischen Artikels aus 2004:
Botox® Provides Some Relief from Tinnitus Irritation »

Gibt es endlich die Anti-Tinnitus Spritze? Ein kleiner Pieks und nach ein paar Tagen sind die Ohrgeräusche weg - zumindest für einige Zeit. Nur eine schöne Vorstellung? Nein, es ist mehr daran. Dieser Wunsch scheint erfüllbar zu sein.

Seit mehr als 15 Jahren wenden wir mit sehr großem Erfolg Botulinumtoxin A an, zunächst im Rahmen der
Faltenunterspritzung » bei zu starken Mimikfalten und bei Ticks, dann aber auch gegen übermäßiges Schwitzen, Zähneknirschen und sogar Migräne. Die Wirkung von Botulinumtoxin-Injektionen in der Schmerztherapie und gegen Migräne ist unbestritten und wissenschaftlich nachgewiesen. Als Symptomtherapie muß die Behandlung nach drei bis sechs Monaten wiederholt werden. Später kommen in manchen Fällen die Beschwerden gar nicht wieder, weil vermutlich eine Dekonditionierung stattgefunden hat.

Es gab vorher schon vereinzelte Patienten, die im Zusammenhang mit der Linderung ihrer Migräne auch eine Verbesserungen eines gleichzeitig vorhandenen Tinnitus feststellten. Zunächst hielten wir das für einen Zufall. Als aber dann im Jahre 2004 ein Artikel aus den USA über Botulinumtoxin gegen Tinnitus erschien, haben auch wir dieses Mittel sofort bei bestimmten Patienten eingesetzt, die sich z.B. aus Zeitmangel mit der Ursachenbehandlung, der Biomentalen Therapie, nicht anfreunden konnten. Eine Behandlung mit Botulinumtoxin A sollte nur durch einen erfahrenen Arzt durchgeführt werden, da man viel Erfahrung mit der Anwendung des Produktes haben muss. Weitere umfangreiche Kenntnisse benötigt man bei der Behandlung des Tinnitus.


Der ärztliche Anwender der Botinnoxtherapie© muss nämlich genau wissen,
1. wieviel Toxin
2. in welcher Konzentration und
3. an welchen Stellen am Kopf
injiziert werden muß.

Die Behandlung: Am Behandlungstermin, der telefonisch (02132 9958995) vereinbart werden kann, führt die Patientin oder der Patient mit Herrn Dr. Greuel zunächst ein Vorgespräch. Ein Aufklärungs- und Informationsblatt muß ausgefüllt und unterschrieben werden. Alsdann findet die Behandlung statt: Mit mehreren Injektionen mit einer sehr kleinen Nadel wird das Botulinumtoxin an bestimmte Stellen in Ohrnähe appliziert. Nach einer kurzen Ruhephase kann man wieder ohne Bedenken den Heimweg antreten.

Der Behandlungsablauf: Zwei bis drei Tage nach den Injektionen beginnt sich der Tinnitus in ca. 70% der Fälle unter Schwankungen zu verbessern. Dieser Prozeß ist nach zwei bis drei Wochen abgeschlossen. Dann wird um eine telefonische Rücksprache gebeten. Je nach Befund ist die Behandlung erfolgreich beendet, selten wird eine weitere Behandlung empfohlen.

Die Kosten für eine Behandlung betragen zur Zeit ab 303,41 Euro, womit hauptsächlich die Materialkosten gedeckt werden. Deshalb muß der Betrag auch am Tag der Behandlung beglichen werden. Eine Erstattung durch die gesetzlichen Krankenkassen ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu erwarten. Privatkassen haben die Behandlung wider Erwarten schon häufiger erstattet.

Die Botinnox-Kur ist eine einwöchige Kur für besonders stressgeplagte Personen, bei denen auch der Stress die eindeutige Ursache für Tinnitus, Hörsturz, Menière-Schwindel oder Migräne ist. Die Kur besteht auch täglichen Botulinumtoxin A Injektionen in Kombination mit einer Ruhebehandlung.

(Kosten der Botinnox-Kur) »

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Patientenerfahrungen:














































Untersuchungsprofil

Düsseldorf, November 2006: Die Erfolge bei den bisher 76 Patienten waren zufriedenstellend. 54 Patienten kamen nach ca. drei bis vier Monaten zu einer Folgebehandlung und schilderten eine deutliche Verbesserung des Tinnitus, die ein bis zwei Wochen nach der Behandlung eingetreten war. Die Folgebehandlung verlief ähnlich. Bei bisher vier Patienten ist nach der dritten Folgebehandlung der Tinnitus weggegangen und bis heute weggeblieben. Weitere Untersuchungsergebnisse stehen auf Grund der Kürze der Beobachtungszeit noch aus.
Eine Verschlechterung als direkte Folge der Behandlung, wie in der amerikanischen Studie recht unklar beschrieben, wurde uns nicht gemeldet. Außerdem stehen Verschlechterungen auch ohne Therapie oder trotz Therapie an der Tagesordnung, so daß eine Abgrenzung zur Reaktion auf eine Behandlung mit Botulinumtoxin kaum möglich ist. Ob die Ärzte, die für die amerikanische Studie herangezogen wurden, genügend Erfahrungen mit Botulinumtoxin haben und wo genau, wieviel und in welcher Konzentration Botulinumtoxin injiziert wurde, ist uns auch nicht bekannt. Vermutlich unterscheiden sich deshalb auch die Untersuchungsergebnisse, die trotzdem in beiden Studien als positiv zu bewerten sind.

Düsseldorf, Februar 2007: Im Rahmen der Untersuchung von mittlerweile 115 Patienten mit Tinnitus konnte eine Erfolgsquote von 71% bestätigt werden.

Düsseldorf, Juni 2007: Im Rahmen der Untersuchung von mittlerweile 165 Patienten mit Tinnitus konnte eine Erfolgsquote von 73% bestätigt werden.

Düsseldorf, September 2007: Im Rahmen der Untersuchung von mittlerweile 197 Patienten mit Tinnitus konnte eine Erfolgsquote von 70,2% bestätigt werden.

Düsseldorf, April 2008: Im Rahmen der Untersuchung von mittlerweile 267 Patienten mit Tinnitus konnte eine Erfolgsquote von 69,8% bestätigt werden.

Düsseldorf, April 2009: Im Rahmen der Untersuchung von mittlerweile 381 Patienten mit Tinnitus konnte eine Erfolgsquote von 68,1% bestätigt werden.

Düsseldorf, Januar 2010: Im Rahmen der Untersuchung von mittlerweile 525 Patienten mit Tinnitus konnte eine Erfolgsquote von 70,1% bestätigt werden.

Düsseldorf, April 2010: Im Rahmen der Untersuchung von mittlerweile 693 Patienten mit Tinnitus konnte eine Erfolgsquote von 69,0% bestätigt werden.

Düsseldorf, Januar 2011: Im Rahmen der Untersuchung von mittlerweile 812 Patienten mit Tinnitus konnte eine Erfolgsquote von 69,9% bestätigt werden.

Düsseldorf, August 2013: Im Rahmen weiterer Untersuchungen von über 1000 Patienten konnte die Erfolgsquote von ca. 70% bestätigt werden.

Interessant ist zu erwähnen, daß die Behandlung bei jungen Patienten (unter dem 20. Lj.) und bei älteren Patienten (über dem 65. Lj.) am wirksamsten zu sein scheint. Daraus könnte geschlossen werden, daß Tinnitus-Patienten, die im Alter von 20 bis 65 Jahren sicherlich stärker beruflich und privat angespannt und belastet sind, entsprechend schlechter auf die Botox-Behandlung ansprechen. Ein gleichzeitiges Stressimmunisierungsprogramm wie es in der Botinnox-Kur (s.o.) angeboten wird, wäre demnach empfehlenswert.




Ich stehe Ihnen persönlich zur Verfügung und freue mich auf Ihren Besuch!

Ihr Dr. Hans Greuel & das Praxisteam

Moerser Str. 100 / 40667 Meerbusch-Büderich
Telefon: 02132 9958995
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